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RTX-1810 (Prototyp)
Mercenary 2 0034
Schiffsklasse Zivilschiff
Unterklasse Fregatte (später Söldnerschiff)
Volk unabhängig
Reichweite 5 Monate
Größe ca. 500m
Besatzung 75
Truppenkapazität 450
Waffen und Verteidgung
Verteidgungssysteme Energieschildsystem Mk IV; ablative Panzerung; Tarnsystem (Sensorstörfeld)
Waffensysteme 7 Impulskanonen; mehrere Abschussrampen für Fusionsraketen
Sonstige Informationen
Hersteller Rocketdyne Technology Corporation
Hyperraumfähigkeit ja
Sprungfähigkeit ja
Atmosphärenflug ja

Der Prototyp RTX-1810 (Rocketdyne Terrestrial Experimental Vehicle N° 1810) ist das erste Produkt des interstellaren Technologie-Transfers innerhalb der Interstellaren Allianz auf Seiten der Menschen bzw. der Erdallianz. Sie ist das erste und einzige Schiff dieser Baureihe. Der Prototyp wurde von Vincent Valentine 2270 gestohlen. Ab diesen Zeitpunkt ist die RTX-1810 als Mercenary IS-13 bekannt und dient als Transportmittel der Söldnergruppe um Vincent Valentine und Antonio Rodrigezz.

Sie wurde damals als irdisches Gegenstück zur Whitestar entwickelt.

GeschichteBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Mit der Gründung der Interstellaren Allianz 2262 wird die Erde und ihre Kolonien Teil der neuen Allianz unter John Sheridan. Kurz darauf startet ein Technologie-Transfer, bei dem vor allem die Minbari einen Großteil der nicht-militärischen Technologien den "jüngeren" Völkern, wie den Menschen, zur Verfügung stellt. Dazu gehören vor allem Defensivsysteme und ein künstlich-generiertes Gravitationsfeld, was revolutionäre Auswirkungen auf das zukünftige Schiffdesign der Erdallianz nehmen sollte.

BauphaseBearbeiten

Das Konzept der RTX-1810 wurde auf der RTC-internen Schiffsbauanlage Rocketdyne Facility Center realisiert, dabei hatte Richard Valentine einen besonders hohen Anteil an der Entwicklung des Schiffes. Schon beim Bau 2263 waren enorme Fortschritte im allgemeinen Schiffsbau der Erdallianz zu verzeichnen. Schon Ende des zweiten Entwicklungsjahres konnten Testflüge mit dem Prototyp durchgeführt werden.

Größtes Problem der Ingenieuere war die Modifikation der Technologie der verschiedensten Spezies, die mit der Standard-Erdtechnik kombiniert werden musste. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten diese Probleme nach und nach behoben werden.

Schon in der frühsten Entwicklungsphase bekam das Schiff den Beinamen "Betty" und zielte dabei auf den Tarnmodus des Schiffes ab. Da das Schiff im dunklen All mit allen bekannten Sensoren nicht mehr entdeckt werden konnte, bekam es den Zusatz "Black", so dass das Projekt den Namen "Black Betty" bekam.

EinsätzeBearbeiten

Mercenary Nummerierung0034

Neue Nummerierung

2270 wurde der fertiggestellte Prototyp von Vincent Valentine gestohlen und auf Silen'ca Prime versteckt. Zusammen mit Antonio Rodrigezz modifizierte er das Schiff, so dass es Söldnereinsätze ausführen kann. Viele unnötige oder standardisierte Elemente wurden entfernt oder verändert.

Bereits 2271 wurde die Mercenary benutzt, um die Festsetzung von Key Keizemy auf Babylon 5 durchzuführen.Ab 2274 wurde das Schiff zur Bekämpfung von Cyrus Valentine und der RTC benutzt.

Technische EigenschaftenBearbeiten

BesonderheitenBearbeiten

  • Sie ist das erste Schiff, das mit modifizierten Impulskanonen ausgestattet ist.
  • Sie besitzt ein Hyperraumstörfeldgenerator, der interstellare Reisen anderer Schiffe verhindert oder beendet.
  • Sie besitzt zwei bis maximal drei Dropships zur planetaren Landung oder Ähnliches.
  • Sie ist in der Lage - als einzige Fregattenklasse aller Völker - auf Planeten zu landen.
  • Eine Ablativpanzerung schützt die Außenhülle, falls die Schilde ausfallen sollten.

AntriebBearbeiten

Die Mercenary besitzt einen Mk IV-Partikelstrahlantrieb,
Mercenary Antrieb 1 0034

Normalposition

der auf Vorlonentechnologie basiert. Er ermöglicht einen Flug sowohl im All als auch in der Atmosphäre von Himmelskörpern.

Mit Hilfe des Hyperantriebs kann das Schiff auch ein Sprungfenster öffnen.

Mercenary Antrieb 2 0034

Atmosphärenanflug

Mercenary Antrieb 4 0034

Landeposition

Aufgrund der Voraussetzung, dass die Mercenary auch schnell in Bodengefechte eingreifen sollte, wurden die Triebwerke an den äußersten Punkt der Hülle versetzt und so entwickelt, dass er um 90 Grad gedreht werden kann, um einen Anflug auf Planeten oder anderen Himmelskörpern zu ermöglichen.

Die Mercenary ist für ihre geringe Größe sehr wendig und kommt in ihrer Wendigkeit stark der Whitestar-Klasse nah. Sie ist jedoch in ihrer Bewaffnung sehr gering ausgelegt. Dies beruht darauf, dass man großes Vertrauen auf die sekundären Angriffssysteme - wie den Tarnmodus oder den Hyperraumstöreffekt - setzte.

Die variablen Positionen des Antriebes ermöglicht es schnelle und waghalsige Manöver, die selten von anderen Schiffen gekontert werden können.

Mercenary düsen Schiff0034

Positionierung der Düsen

Die Antriebssegmente sind ein verletzlicher Schwachpunkt des gesamten Schiffes. Nichtsdestotrotz ist die Mercenary nicht zu unterschätzen in ihrer Wendigkeit und ihren schnell ausführbaren Manövern, die selbst der Whitestar-Klasse starke Konkurrenz macht.

Für den Atmosphärenflug und zahlreiche Manöver besitzt das Schiff eine Anzahl von Manövrierdüsen um das Schiff in die gewünschte Position zu bringen und vor allem auch zu halten. Dies ist vor allem für den Landungsvorgang von immenser Bedeutung.

NotfallsystemeBearbeiten

Mercenary rettungskapsel0034

Rettungskapseln an der Backbordseite

In Notsituationen kann man die Mercenary über mindestens zehn Rettungskapseln, verschiedenster Größe, das Schiff verlassen. Diese Kapseln sind über den Mittelrumpf und anderen Positionen verteilt. Sie sind hinter einer markierten Abdeckung versteckt, um etwaige Beschädigungen zu minimieren. Ihre Energierversorgung ist vom Rest des Schiffes getrennt und können somit auch beim kompletten Ausfall der Systeme gestarten werden. Die Kapseln selber bieten 6 bis 14 Mann Platz. Daneben existieren auch noch Dropships die jeweils 20 bis 30 Mann befördern können. Damit ist es möglich mehr als die Standardbesatzung von 75 Personen zu evakuieren.

VerteidigungssystemBearbeiten

WaffensystemeBearbeiten

Mercenary waffen1

Heckkanone (oben)

Mercenary waffen3

Frontkanone

ImpulskanonenBearbeiten

Zu den Waffensystemen der Mercenary gehören sieben Impulskanonen (sechs über die Hülle verteilt, eine achtern). Sie gehören zu der neusten Gattung der Impulskanonen und wurden im Zuge des interstellaren Technologie-Transfers konzipiert und gebaut.

Da die Mercenary für Orbitalflüge und -landungen entwickelt wurde, sind die meisten ihrer Systeme hinter Verkleidungen "versteckt", um den Luftwiederstand und den Eintritt in Atmosphären so reibungsfrei wie möglich zu gestalten.

Wie ihre älteren Gegenstücke kann sowohl ein gebündelter Strahl als auch eine Reihe von hochenergetischen Impulsen abgegeben werden. Für Ihre Größe ist die Mercenary nicht überdurchschnittlich bewaffnet. Die Entwickler rund um Richard Valentine waren der Meinung, dass die weiteren Systeme - wie der Tarnmodus und der Hyperraumstöreffekt - dieses Problem ausgleichen.

Dennoch sind die sieben Impulskanonen in der Lage mit ein paar Treffern auch dickste Hüllenpanzerung zu druchbrechen.

Die Hauptaufgabe der RTX-1810-Fregatte liegt einerseits auf der Unterstützung von Großkampfschiffen und Truppenlandungseinheiten bzw. -transportern, andererseits die effektive und aktive Teilnahme an Bodengefechten als fliegende Artellerie und Bomber.
Mercenary raketenschacht0034

Raketenschächte (Backbord)

Die Impulskanonen werden hauptsächlich aus der Hauptenergieversorgung gespeist und können bei Energieverlust an Wirkung und Durchschlagskraft verlieren.

Trotz dieser offensichtlichen Mängeln war die RTC sich darüber einig, dass die Manövrierbarkeit und andere Entwicklungen ausreichen, um die zu kompensieren.

FusionsraketenBearbeiten

Neben den Impulskanonen besitzt die Mercenary eine Reihe von Raketenschächte, die sowohl für Standard-Fusionsraketen als auch für andere Marschflugkörper ausgelegt wurden. Diese Schächte können auch für ein gezieltes, aber kurzes Bombardement auf Planetenoberflächen eingesetzt werden.


Schildsysteme und PanzerungBearbeiten

SchildeBearbeiten
Mercenaryschildemitter0034

unterer Schildemitter

Die Mercenary besitzt als erstes Schiff der Erdallianz ein Schildsystem, das ebenfalls auf Minbari-Technologie basiert. Alle anderen militärischen Einheiten wurden daraufhin nach und nach mit diesen System ausgerüstet.

Das gesamte System beruht auf nur zwei Schildemittern, wobei je ein Emiter auf der Ober- und Unterseite platziert ist. Diese Anordnung reicht aus, um das gesamte Schiff mit einem effektiven Schild zu überlappen.

PanzerungBearbeiten

Zusätzlich wurde das Schiff mit einer ablativen Panzerung versehen, die unterhalb der normalen Hülle zu finden ist. Andere Einheiten - wie die Omega-Baureihe - besitzen diese nachgerüstete Panzerung ebenfalls, diese liegt aber oberhalb der Standardhülle, da dies die einfachste Nachrüstung darstellte.

Weitere SystemeBearbeiten

TarnsystemBearbeiten
Mercenary Sender0034

Sendeanlage

Die RTX-1810-Baureihe besitzt ein Tarnfeld. Dabei handel es sich eigentlich nur um ein Generator, der die jeweiligen Sensoren in einem bestimmten Umkreis so stark stört bzw. zerstört, dass das Schiff unischtbar schein. Diese Tatsache brachte dem Schiffstyp den Spitznamen "Black Betty" ein.
HyperraumstörgeneratorBearbeiten

Der gleiche Sender, der auch die Sensoren stört, kann so moduliert und eingestellt werden, dass er den Hyperraumantrieb und seine Sprungtriebwerke außer Gefecht setzt. Der Sender besitzt ein Batteriesystem, wird aber vom Hauptenergienetz gespeist. Es ist jedoch nur für einen geringen Zeitraum möglich beide Systeme gleichzeitig zu nutzen. Danach sind die Batterierreserven aufgebraucht und nur noch ein System kann genutzt werden.

Bekannte EinheitenBearbeiten

Als einzige, je gebaute Einheit existiert der Prototyp (RTX-1810), der inzwischen als Mercenary IS-13 durch die Weiten des Alls fliegt.